Es muss nicht immer Hirn sein Chris van Harb

Es muss nicht immer Hirn sein Chris van Harb

 

 

Kurzbeschreibung

10 Geschichten aus dem Zombie-Alltag, gewürzt mit tierischen Innereien-Rezepten. 

Jeder weiß, dass Zombies sich von Menschen ernähren. Je frischer die Speise, umso besser. Allerdings fällt es vielen Neu-Untoten schwer, von einer Sekunde auf die andere statt in ein saftiges Rumpsteak in ein wabbliges Hirn zu beißen.


Genau für jene Zombies ist dieses "Kochbuch" gedacht. Natürlich auch für alle anderen Untoten und für alle Lebenden, die ihr Herz an Innereien verloren haben. Die fleischigen Zutaten stammen nur vom Tier. Es soll als köstliche Einstiegshilfe dienen. Mit den ausgesuchten Innereien-Gerichten können zögerliche Untote sich Stück für Stück an ihre neuen Essgewohnheiten gewöhnen. Falls sie das dann überhaupt noch möchten. Denn die Rezepte sind verteufelt schmackhaft.

Zombie-Lese-Kochbuch

 

Meine Rezension:

 

Es muss nicht immer Hirn sein

Ich bin kein Fan solcher Geschicht, bevorzuge die Realität, wieso habe ich also das Buch gelesen?
Eine tolle Aktion der Autorin, die ihr Buch auf Wanderschaft schickt, somit kam es zu mir. Ehrlich überrascht saß ich vor dem Buch, es ist keineswegs platt geschrieben, auch die „Zombies“ konnten mich nicht vom Lesen abhalten. Dafür klang alles zu real. Ein Kochbuch, der einen Spritzer Horror und eine gute Portion Humor in sich trägt.
Etwas für Horrorfans?
Mit Nichten! Es ist kein „normales“ Horrorbuch, aber kombiniert fantastisch, spielt mit dem Reiz des Ekels und den schmunzelnden Lippen.
Zum Inhalt möchte ich nicht viel sagen, da verrät der Klappentext schon einiges.
Der Stil der Autorin ist geradeaus und gut lesbar.

Als Horrorleser, hat mir dieses Buch eine Seite gezeigt, die mich zum Lachen gebracht hat. Mit Rezepten die durchaus nachkochbar sind und detailgetreuen Erläuterungen, die einen fasziniert nicken lassen.
Keine Frage bleibt unbeantwortet.
Es ist empfehlenswert, wenn man auf eine Mischung von Kochbuch, Horrorvorstellungen, Zombies und viel Humor steht. Doch erwartet man hier bitte nichts klassisches, es ist anders und dieses Andere, ist unheimlich interessant.

Mein Fazit:
Absolut lesenswert!

 

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